In honour of Jeanne and Donald Kahn, the Albertina is presenting their major collection of Australian Aboriginal art.

Australian Aboriginal art is a genre which has no associations with the Albertina, its collections, or its history and culture. In presenting Australian Aboriginal Art, the Albertina is showing the collection of a great patron of the Albertina: the Donald Kahn Collection.

In 2006 Donald Kahn donated to the Albertina the foundation of the Kahn Galleries named after him and his wife Jeanne. The American philanthropist and collector Donald Kahn was one of the first to discover the aesthetic diversity and fascination of Australian Aboriginal art and, in the 1980s, to start a large-scale collection of Aboriginal art. From 15 June until 26 August, in the exhibition “Desert Dreaming – Australian Aboriginal Art”, the Albertina is putting around 35 large-format pictures from this collection on show.

žDesert Dreaming: Australian Aboriginal Art ist eine Ausstellung zeitgenössischer Kunst der australischen Ureinwohner aus der Sammlung Donald Kahn. Gezeigt werden ca. 40 Werke von außerordentlicher visueller Kraft von 34 Künstlern und Künstlerinnen, die in der Wüstenregion Zentralaustraliens leben und arbeiten. Die Kunst der Aboriginal People ist so alt wie ihre Kultur selbst, ihre Wurzeln liegen in den zeremoniellen Symbolen und der Ikongrafie ihrer rituellen Handlungen, realisiert wurde sie ursprünglich an spirituellen Orten in der Landschaft als Höhlen-, Fels- oder Sandzeichnungen.

Als gehütetes Geheimnis war es verboten, ihre Symbole öffentlich zu zeigen. Die zeitgenössische künstlerische Bewegung der Aborigines-Malerei begann 1971 in Papunya, einem Ghetto für Aborigines der Region, wo der australische Lehrer Geoffrey Bardon die Kinder und Gemeindeältesten von Papunya ermutigte, ihre tradierten Motive mit europäischen Malmaterialen auf einem großen Wandbild darzustellen. Die Maler in Papunya wurden von anderen Gruppen wegen der Ãœbertretung des Darstellungsverbotes angegriffen und entwickelten daraufhin eine neue Bildsprache in einer radikal vereinfachten žmodernen Darstellungsform, deren rituelle Bezüge aber dennoch denjenigen zugänglich bleiben, die über die dem Künstler zugehörigen žTjukurrpas (Geschichten seiner Vorfahren) Kenntnis haben.

Ausgehend von Papunya entwickelten sich Malerei-Bewegungen in vielen anderen Siedlungen, im Laufe der 1980er Jahre entstand ein reger internationaler Kunstmarkt, der auch wesentlich zur sozialen Besserstellung der Aborigines beitrug. Durch die Einkünfte aus dem Verkauf der Bilder war es verschiedenen Gruppen der Aborigines möglich, in ihr angestammtes Land zurückzusiedeln.

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